Welche Vitamine schützen mich durch den Winter?

Vitamine im Winter
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Wenn die kälteste Zeit des Jahres da ist, breiten sich verschiedene Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger aus. Das hat die Erkrankung von vielen Menschen zur Folge. Jedoch liegt das daran, dass das Immunsystem der meisten geschwächt ist, weil sie unter einem Nährstoffmangel leiden. Denn die Lebensmittel aus dem Supermarkt enthalten schon lange nicht mehr die Menge an Vitalstoffen, welche der Körper zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten bräuchte, da die Böden ausgelaugt sind. Da hilft es nur noch, Vitamine und andere Nährstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmittel den Körper zuzuführen. Deswegen empfiehlt Robert Franz die folgenden Vitalstoffe, damit man gesund durch den Winter kommen kann.

B-Vitamine

Sie gelten praktisch als die Detektive des Immunsystems. Denn im Laufe der Zeit lernt das Abwehrsystem verschiedene ungewollte Eindringlinge als Krankheitskeime zu entlarven. Die B-Vitamine unterstützen das Wiedererkennen. Sie wappnen sich gegen oxidativen Stress, welcher von freien Radikalen ausgelöst wird, und tragen zum Erhalt der gesunden Schleimhäute bei. Das ist unter anderem gegen Schnupfen wichtig. Außerdem beeinflussen die B-Vitamine neben der Zellteilung das Zellwachstum. Diese Nährstoffe unterstützen den Energiestoffwechsel und helfen gegen Erschöpfung und vorzeitiger Müdigkeit. Um effektiv dagegen vorgehen zu können, wird dazu geraten, pro Tag eine Kapsel der B-Vitamine mit genügend Flüssigkeit einzunehmen.

Vitamin C

Dieser Gesundheitsbooster verfügt über viele Schutzfunktionen im Organismus. Es schützt als Antioxidans die Membranen der Immunabwehrzellen vor oxidativen Stress. Wenn es die Erkältungsviren doch mal bis zu den entsprechenden Schleimhäuten geschafft haben, wird das Vitamin C alarmiert und an unterschiedlichen Stellen aktiv. Dann veranlasst es das Bilden von Leukozyten. Diese weißen Blutkörperchen machen als Blutpolizei beispielsweise die Viren und andere Erreger unschädlich und schützen so den Körper vor Infekten. Damit diese Immunabwehr gestärkt wird, empfiehlt Robert Franz, jeden Morgen und Abend mit der Mahlzeit eine Kapsel Vitamin C aufzunehmen.

Vitamin D

Man bezeichnet diesen Nährstoff ebenso als Immunmodulator. Das heißt, dass er einerseits das Immunsystem stärkt, jedoch andererseits die Immunantwort reguliert, damit das Letztere nicht überhandnimmt. Denn ein überaktives Immunsystem birgt sowohl das Risiko von chronischen Entzündungen als auch von Autoimmunerkrankungen. Zudem ist Vitamin D dafür erforderlich, damit bestimmte Killerzellen aktiviert werden. Beim Suchen nach dem verbündeten Vitamin D fährt diese Zelle suchend einen Rezeptor als Antenne aus, wenn diese mit einem Krankheitskeim konfrontiert wird. Wenn jedoch dieses Vitamin nicht greifbar ist, muss die Killerzelle kapitulieren. Damit das nicht passiert, wird dazu geraten, 40 Tropfen Vitamin D3 pro Tag in den ersten zwei Wochen dem Körper zuzuführen. Nachdem sich dann der Vitamin-D-Spiegel normalisiert hat, kann die Einnahme auf zehn Tropfen täglich verringert werden.

Vitamin K2

Neben Vitamin D3 ist es auch wichtig, Vitamin K2 einzunehmen. Denn Letzteres bewirkt nicht nur, dass Eiweiße transportiert werden, welche das freie Kalzium binden. Vitamin K2 sollte man ebenso deshalb aufnehmen, damit Vitamin D3 an die richtige Stelle im Körper gelangt und es seiner Funktion nachkommen kann. Damit trägt auch Vitamin K2 zu einen entscheidenden Immunschutz bei. Deswegen empfiehlt es sich von dem Naturmittel, täglich zehn Tropfen zusammen mit Vitamin D3 einzunehmen.

Vitamin E

Durch Vitamin E wird der Körper nicht nur vor dem Einwirken der freien Radikale auf die Körperzellen geschützt. Es aktiviert außerdem auch Killerzellen und fördert die Entstehung von Antikörpern. Wenn allerdings ein Vitamin-E-Mangel vorliegt, ist die Funktion der Immunabwehr eingeschränkt. Damit das nicht passiert, sollte die Aufnahme von Vitamin E bei einer Mahlzeit mit ein bis drei Kapseln pro Tag erfolgen.

Zink

Auf die Energieproduktion und eine starke Immunabwehr hat Zink einen großen Einfluss. Der Mineralstoff löscht außerdem höchstpersönlich die Krankheitserreger aus. Nachdem Fresszellen die fremden Keime in deren Zellinneres aufgenommen haben, erfolgt die Mobilisierung von Zink und die unangenehmen Eindringlinge werden tatsächlich vergiftet. Damit Viren und andere ungebetene Gäste erfolgreich vernichtet werden können, rät Robert Franz zur Aufnahme von Zink. Von diesem Nährstoffe sollte man alle zwei Tage eine Kapsel einnehmen.

OPC

Man kennt OPC oder Traubenkernextrakt als das stärkste Antioxidans. Denn die freien Radikale, welche wir jeden Tag ausgesetzt sind, greifen die Zellen an und lösen damit Erkrankungen aus. Damit das nicht passiert, benötigt der Körper ein hervorragendes Abwehrsystem, was durch OPC unterstützt werden kann. Aus diesem Grund sollte man während der ersten Woche eine Kapsel und ab dem achten Tag zwei zu sich nehmen.